Stahlwerkstoff
Auswahl des geeigneten Stahlwerkstoffes für den praktischen Anwendungsfall
Auswahl des geeigneten Stahlwerkstoffes für den praktischen Anwendungsfall unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit
Die Umwandlung der nationalen (DIN) Normen in die europäischen Normen ist praktisch abgeschlossen. Trotz der unbestrittenen Vorteile einer einheitlichen Normung für den großen Wirtschaftsraum Europa, enthalten die Standards jedoch eine Fülle von Widersprüchen und Merkwürdigkeiten. Dazu gehört sicherlich die große Zahl der Sorten für eine bestimmte Stahlgruppe. So gibt es allein für Vergütungsstähle nach EN 10083 Teil 2 28 Sorten auf reiner Kohlenstoff-Basis, von denen lediglich 2 oder 3 ohne die Abnahmeverpflichtung ganzer Schmelzen beschaffbar sind.
Das Seminar gibt eine Übersicht der Werkstoffgruppen Baustähle, Stähle für Druckbehälter, nichtrostende Stähle u.s.w. und stellt die ehemaligen DIN Normen den europäischen (EN) Normen gegenüber.
Es wird ein Computer-Programm „Werkstoffauswahl Stähle“ vorgestellt und unter Angabe von Teilnehmervorschlägen nach Eingabe von 3 Kriterien, z.B. aus Abmessungsbereich, mechanische Eigenschaften, Schweißbarkeit, chemische Beständigkeit, physikalische Eigenschaften und zusätzlich der Verfügbarkeit geeignete Werkstoffe ermittelt. Für diese stellt das Programm Werkstoffblätter mit allen relevanten Informationen und z. B. für Baustähle Wöhlerkurven unterschiedlicher Beanspruchungsfälle oder für Vergütungsstähle Zeit- Temperatur-Umwandlungsschaubilder und Vergütungsschaubilder zur Verfügung.
Weitere Informationen:
Dipl.- Kff. Ute Jasper
u.jasper@hdt-essen.de
Tel.: +49 (0) 201/1803-239
Fax: -263
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