Flammhärten ist ein Verfahren der Oberflächenhärtung. Voraussetzung für das Flammhärten ist, dass der zu härtende Werkstoff bereits eine bestimmte Menge an Kohlenstoff enthält, mindestens 0,4 %. Die Oberfläche wird beispielsweise durch einen Gasbrenner erwärmt. Die Erwärmung erfolgt bis in das Austenitgebiet. Anschließend wird das Bauteil abgeschreckt, mittels Wasser, Öl oder Luft. Der Kern des Werkstücks bleibt weitestgehend unbeeinflusst.
Vorteile: Härten von großen Bauteilen, die nicht in einen Ofen passen