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Z
Z | Zerspanungsprozess
Beim Zerspanungsprozess entstehen 'Späne'. Dieser Prozess gehört zu den trennenden Fertigungsverfahren. Unter Spanen wird das mechanische Abtrennen von Stoffteilchen, die Späne, verstanden. Für den Zerpanungsprozess ist die Schneidkante eines Werkzeugs von grundlegender Bedeutung. Dieser Teil des Werkzeugs trennt den Span vom Werkstück und nimmt somit die zentrale Aufgabe eines Zerspanwerkzeugs wahr.Werkstück und Werkzeug bilden folglich zusammen das Wirkpaar. Beim Zerspanvorgang entsteht eine Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück. Die Wirkbewegung ist dabei die Resultierende aus Schnitt- und Vorschubbewegung. Je nach Schnittgeschwindigkeit, Vorschubgeschwindigkeit, Scherwinkel und Reibwert entstehen unterschiedliche Spanarten. Wird der Zerspanungsprozess näher betrachtet so können bestimmte Ein- und Ausgangsgrößen festgestellt werden. Zu den Eingangsgrößen zählen das Werkstück (Vorbearbeitung, Werkstoff, Gefügezustand etc.), das Werkzeug (Werkstoff, Warmfestigkeit, Beschichtung, Geometrie etc.), die Prozessparameter (Zustellgrößen, Kühlschmierung, Vorschub, Schnittgeschwindigkeit etc.) sowie die Maschine (Steifigkeit, Angriebsleistung, Genauigkeit, Dämpfung etc.). Zu den Ausgangsgrößen des Zerspanprozesses zählen das Ergebnis am Werkstück (Rauhigkeit, Randzone, Maßgenauigkeit, Formgenauigkeit, Gefügeveränderung, etc.) sowie das wirtschaftliche Ergebnis (Werkzeugverschleiß, Energieverbrauch, Hilfsmittel, Maschinenverschleiß, Ausschuss, etc).

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