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W | Werkzeugmaschinenindustrie
Mit rund 10,4 Mrd. Euro Umsatz im Jahre 2005 und einem Beschäftigtenstand von gut 65.000 Mitarbeitern gehört die im Grundsatz mittelständisch geprägte Werkzeugmaschinenindustrie nicht zu den volumenmäßig imposantesten Industriezweigen unseres Landes, wohl aber zu dessen Schlüsselbranchen mit weitreichender Bedeutung für den Industriestandort Deutschland. Die Werkzeugmaschinenindustrie bildet die Grundlage für die Produktion vieler anderer Industrien für die unterschiedlichsten Produkte. Denn ganz gleich, ob diese Produkte einfach wie ein Reißverschluß oder kompliziert wie eine Leiterplatte sind: Man braucht Werkzeugmaschinen für ihre Herstellung. Diese Maschinen sind für den täglichen Produktionsprozeß unverzichtbar und ihre volkswirtschaftliche Bedeutung ist entsprechend groß. Ihr Erfolg ist weder zu übersehen noch zu übergehen. Der Werkzeugmaschinenbau hat eine Schlüsselstellung in der Technologiekette; von ihm ausgehende fertigungstechnische Innovationen haben weitreichende multiplikative Wirkungen und unterstützen den unverzichtbaren Strukturwandel. Werkzeugmaschinen liefern entscheidende Impulse für Rationalisierungsprozesse, Qualitätssteigerung, den Erhalt einer starken Stellung deutscher Investitionsgüterindustrien wie z. B. allgemeiner Maschinenbau und Automobil- und Elektroindustrie. Quelle: VDW (Verband Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken)

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