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L
L | Lesestift
Zu den ältesten und günstigsten Typen von Barcode-Scannern zählen die Lesestifte. Sie sind sehr handlich und können kabelgebunden oder mittels Batterie und RadioFrequency-Technik (also kabellos) betrieben werden. Der Lesestift wird direkt und in bestimmter Winkellage (30-45°) über den Barcode geführt um eine optimale Erkennung zu gewährleisten. Am vorderen Ende des Lesestiftes befindet sich eine Rubinspitze, durch die das Licht (meist Rotlicht) von LEDs für die beleuchtung des Barcodes austreten kann. Zugleich kann das reflektierte Licht eintreten. Dies wird von einer Linse gebündelt auf eine Fotozelle geleitet, wo es in elektrische Signale gewandelt wird. Ein externer Decoder kann die Signale dann verarbeiten. Anzumerken ist, dass Lesestifte verschiedene Auflösungen besitzen, dabei unterscheidet man meist in niedrig, mittel und hohe Auflösung. Ausschlaggebend für die Auflösung ist die Größe der Blendenöffnung. Je geringer die Blendenöffnung, umso höher die Auflösung. Welcher Lesestift bzgl. der Auflösung zu wählen ist hängt vom Einsatzgebiet ab. Müssen vorwiegend Barcodes mit hoher Dichte gelesen werden, empfehlen sich Lesestifte mit hoher Auflösung, da ein Lesestift mit niedriger Auflösung möglicherweise mehrer Balken und Zwischenräume gleichzeitig und somit falsch interpretiert. Hingegen bei Barcodes mit geringer Dichte ist ein Lesestift mit mittlerer oder niedriger Auflösung ausreichend. Folglich muss der Lesestift an die zu lesenden Barcodes angepasst werden. Da das Einlesen der Barcodes mittels Lesestift etwas unkomfortabel und langsam ist, werden in der Industrie vorwiegend Lasser- oder CCD-Scanner eingesetzt. Anwendungsbeispiel: Bibliotheken

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