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L
L | Lager
Lager (teilweise auch Puffer genannt) besitzen ein breites Einsatzspektrum im Unternehmen. Beispiele für Lager sind: Wareneingangslager, Bereitstelllager in der Produktion für Rohteile, Zwischenlager bzw. Zwischenpuffer in einer Prduktionslinie, Bereitstelllager in der Produktion für fertige Teile, Warenausgangslager, Zentrallager, Zwischenlager, Auslieferungslager, Regionallager etc. Beim Thema Lager ist zu beachten, dass das beste Lager kein Lager wäre. Ein Lager bindet Kapital durch auch Lager liegende Teile. Man spricht oft von 'totem Kapital'. Zudem fallen Investitionskosten und laufende Betriebskosten (Instandhaltung, Energie, Personal) an. Zudem bestehen Risiken an den gelagerten Teilen Beschädigungen zu verursachen während der Lagerprozesse (Ein-, Um-, Auslagern) bzw. durch unsachgemäße Lagerung (z.B. nicht genügend Schutz vor Temperaturschwankungen oder Feuchtigkeit). Dennoch sind Lager meist unerlässlich. Sie dienen u.a. zum Ausgleich von Liefer- bzw. Nachfrageschwankungen (saisonale Schwankungen), Sicherung einer hohen und schnellen Lieferfähigkeit (vgl. Servicegrad), Bevorratung und Bereitstellung von Gütern sowie zum Ausgleich von Diskontinuitäten oder zufällig auftretenden Zwischenfällen. Ein Lager lässt sich in verschiedene Bereiche gliedern: Lagerung, Lagerbedienung, Kommissionierplatz und Vorzone Wareneingang bzw. -ausgang. Es gibt verschiedenste technische Lagerarten wie z.B. Bodenlager (Blocklager, Zeilenlager) oder Regallager (Palettenlager, Fachbodenregallager, Flachgutlager, Kragarmlager, Hochregallager, Kleinteilelager, Einfahrregale, Satellitenregale, Durchfahr und Durchllaufregale, Verschieberegale, Umlaufregale).

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