Einige Grundregeln, die Ihnen die Zusammenarbeit mit der Presse erleichtern werden
Sie haben sich entschieden, eine Pressemitteilung oder einen PR-Artikel zu schreiben und kennen die richtigen Ansprechpartner in den von Ihnen gewählten Medien. Jetzt kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen - wenn Sie sich an einige einfache Grundregeln halten.
Wer die Arbeits- und Rahmenbedingungen der Medien kennt und in seiner Arbeit berücksichtigt, hat gute Chancen, sich das offene Ohr eines Journalisten zu verschaffen. Möchten Sie beispielsweise Kontakt mit dem Redakteur einer Tageszeitung aufnehmen, sollten Sie dies am Vormittag tun. Wundern Sie sich nicht, wenn gegen Redaktionsschluss am Nachmittag niemand mehr für Sie zu sprechen ist. Wird Ihr Artikel nicht sofort oder gar nicht gedruckt kann dies vielfältige Gründe haben. Fragen Sie im Zweifelsfall nach, statt Ihrem Unmut Luft zu machen.
Denn ein Journalist sollte für Sie ein ebenbürtiger Partner sein, kein Mittel zum Zweck. Achten Sie daher auch auf die Qualität Ihrer Informationen: versuchen Sie nicht die lokale Presse mit Meldungen zu überhäufen, nach dem Motto „Irgendwann wird schon was gedruckt“, sondern achten Sie auf den aktuellen Bezug und die Prägnanz Ihrer Mitteilung. Nachrichtenfaktoren sind das Stichwort: sie entscheiden, ob eine Meldung publiziert wird oder nicht.
Eine dauerhaft funktionierende Beziehung zu den Medien sollte zudem auf Fairness, gegenseitigem Vertrauen und Respekt aufgebaut sein. Halten Sie auch langfristig Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner im jeweiligen Medium. Denn gute Kontakte und Beziehungen sind elementar in der Pressearbeit und können Ihnen immer wieder von Nutzen sein. n