Hitze, Kälte, Staub, Magnetfelder, Reinigungsmittel und falsche
Aufstellung des PCs können Ursachen für Datenverlust sein
Böblingen, 04. Juli 2007.
Laut einer Umfrage von Kroll
Ontrack, einem führenden Anbieter in den
Bereichen Datenrettung und Computer Forensik, haben
mehr als 60 Prozent aller befragten PC-Anwender irgendwann einmal schon einen
Datenverlust erlebt. Doch eine große Zahl der Betroffenen hat sich tatenlos
mit dem Schicksal Datenverlust abfinden. Die Ursachen dabei sind sehr vielfältig.
Oftmals spielt aber auch unsachgemäßer Umgang mit der Hardware eine große
Rolle. PCs und Notebooks sind High-Tech-Geräte, die bei korrektem Gebrauch zuverlässig
ihren Dienst verrichten. Festplatten sind empfindliche Bauteile, die in der
Regel eine Lebensdauer von rund sieben Jahren haben – aber nur bei fachgerechten
Umgang und sachgemäßer Benutzung. Das Risiko, auf Daten nicht zurückgreifen zu
können, ist andernfalls nicht gering. Entscheidend ist es daher, einige
grundlegende Regeln beim Umgang mit einem PC zu beachten. Sonst gehen Daten
scheinbar verloren. Sind nämlich wertvolle Informationen nicht mehr abrufbar und ist kein
aktuelles Backup verfügbar, bleibt als letzter Ausweg nur die professionelle
Datenrettung. Software-Tools wie Ontrack® EasyRecoveryTM können
dabei helfen.
Ein grundlegender Aspekt ist die Temperaturempfindlichkeit,
egal ob es sich um hohe und niedrige Temperaturen handelt oder um starke Schwankungen.
Ebenso kritisch ist die Frage nach dem passenden Standort. Äußere Einwirkungen
können ebenfalls massiv die Funktion stören und zu Datenverlust führen. Die
Experten von Kroll Ontrack haben einige Tipps für den korrekten Umgang mit dem
PC zusammengestellt:
- Daten im
Schwitzkasten: So sollte der Computer auf keinen Fall extremer Hitze
ausgesetzt werden, etwa in einem unbelüfteten Auto bei sommerlichen
Temperaturen. Sonnenlicht, das direkt auf das Gehäuse trifft, heizt das
Geräteinnere zusätzlich auf, woraus typische Überhitzungsschäden resultieren
können. Schreib-/Leseköpfe können sich bei Hitze zu weit ausdehnen, zuviel
Spiel haben und so nicht mehr die ursprüngliche Spurbreite beim Ablesen der
Daten einhalten. Informationen können dann
nicht mehr ausgelesen werden.
- Das
Notebook, das aus der Kälte kam: Gleiches gilt umgekehrt für extreme Kälte
unterhalb des vom Hersteller angegebenTemperaturbereichs für optimalen Betrieb. Ebenso negativ
auswirken können sich starke Temperaturschwankungen. Ein klassischer Fall ist
das Notebook, welches sich im Winter im Auto befindet und dann sofort
hochgefahren wird. Die Folge ist, dass sich feinste mechanische Teile ausdehnen
und wieder zusammenziehen, was den Betrieb beeinträchtigen kann, oder
Flüssigkeit kondensiert und zum Kurzschluss führt.
-
Akku bis
zu letzt ausgereizt: Sinnvoll auch im Sinne des Energiesparens ist es, den
PC nicht länger als nötig eingeschaltet zu lassen. Gefährlich kann dies
insbesondere bei einem leer werdenden Notebookakku sein. Meistens signalisieren
zwar Notebooks das Ende ihrer Akkulaufzeit. Wer aber diese Option abschaltet
oder auch Sleep-Modi deaktiviert, kann unter Umständen seinen Rechner nicht
mehr vollständig speichern oder verliert Daten bei einem nicht zu Ende
geführten Herunterfahren.
- Schieflage
als Standortproblem: Schon der Stellplatz alleine kann zu Problemen führen.
Vermieden werden sollten staubige Plätze, etwa in Lager, Werkstatt oder
Produktionsstätte. Staub führt zur Beschädigung der Festplatte. Aber der
Rechner sollte auch nicht schief gelagert werden. Ein auch nur leicht schräg
aufgebauter Rechner kann dazu führen, dass
Schreib-/Leseköpfe die Daten in einer entsprechend schiefen Spur aufzeichnen.
Steht der Rechner wieder eben, können dann Informationen
oft nicht mehr ausgelesen werden. -
Zu viel
Strom: Ein Ratschlag, der eigentlich alle elektrischen Geräte betrifft,
ist, den PC während eines Gewitters nicht mit Netzstrom zu betreiben.
Blitzeinschlag kann zu Datenverlust führen. Abhilfe schafft hier eine
hochwertige Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz. Elegant lösen lässt sich
dieses Problem bei Notebooks durch vorübergehenden Akkubetrieb.
-
Daten
verstrahlt: Eine weitere Gefahr für die korrekte Funktion des PCs und damit
auch die abgelegten Daten sind Magnetfelder. Abstrahlende Felder zum Beispiel
einer Lautsprecherbox können die elektromagnetische Polung der Medien verändern
und damit Daten unwiederbringlich löschen. Daher sollte der PC nicht in
unmittelbarer Nähe zu Lautsprechern oder TV-Geräten stehen.
-
Übertriebene
Reinlichkeit: Eine gut gemeinte
Säuberung des PCs kann auch schwer-wiegende Folgen haben. Ungeeignet ist der Einsatz
von Reinigungsbenzin, Lösungsmitteln oder anderen aggressiven Chemikalien, da
das Material des Gehäuses und das weitaus empfindlichere Innenleben angegriffen
werden können.
Viele dieser Ratschläge dürften PC-Benutzern bekannt sein,
doch in der Praxis werden einzelne Aspekte immer wieder übersehen. Egal welche
dieser Ursachen verantwortlich ist: Bei unsachgemäßen Betriebsbedingungen
können Systemausfälle, Fehlfunktionen oder Datenverlust die Folge sein. Kommt
bei Letzterem ein fehlerhaftes, veraltetes oder nicht verfügbares Backup hinzu,
wird es schon kritisch. Doch selbst in
diesem Fall müssen die Daten nicht für immer verloren sein. Bei versehentlicher
Datenlöschung helfen schon Datenrettungstools wie Ontrack®
EasyRecoveryTM. Schwerwiegende logische oder gar physikalische
Beschädigungen sind ein Fall für die professionelle Datenrettung in Reinraum
und Labor. Die Experten bei Kroll Ontrack verfügen über die erforderlichen technischen
Verfahren zur Datenwiederherstellung. Bewährt hat sich bei kritischen
Unternehmensdaten auch die patentierte Remote-Lösung RDR (Ontrack® Remote
DataRecovery TM) von Kroll Ontrack. Bei der per Fernzugriff über
eine gesicherte und verschlüsselte Internetverbindung durchgeführten und
derzeit schnellsten Methode der Datenrettung ist kein Ausbau der defekten Hardware-Komponenten
erforderlich.